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Wednesday, March 26, 2014
Sunday, March 23, 2014
Linie und Erkennen
Die Linie als Instrument sozialwissenschaftlicher Bildinterpretation
Aglaja Przyborski & Thomas Slunecko
Zusammenfassung
Wir diskutieren in diesem Aufsatz die Linie
hinsichtlich ihrer prinzipiellen Erkenntniskraft. Die Linie stellt sich
dabei als eine formale Struktur heraus, die für den Zugang zur Semantik
von zweidimensionalen Darstellungen entscheidend ist und von daher auch
für eine rekonstruktive Methodologie der Bildinterpretation eine
wichtige Funktion hat. Wie der Aufsatz zeigt, eröffnet sich dieser
Zugang über die Linie insbesondere dadurch, dass diese der Schlüssel zur
planimetrischen Komposition, d.h. zur Struktur des Bildes in der Fläche
ist. Ihre forschungspraktische Anwendung wird aber oft von einem
objektivistischen Denken verführt, das nach der einen richtigen
(wahren) Linie bzw. Linienstruktur sucht – einem Denken, dem dieser
Aufsatz vorbeugen möchte. Dagegen machen wir die Idee stark, Linien als
Mittel des Erkennens im Sinne eines sehenden Sehens (sensu
Imdahl) einzusetzen. Die Eigenlogik bildlicher Darstellungen lässt sich
vor diesem Hintergrund als bildspezifisches, implizites Wissen
formulieren, in welchem die Linie eine zentrale Rolle spielt. Mit dem
hier vorgetragen Versuch, die Linie als Element von implizitem,
alltäglichem Wissen zu explizieren, lässt sich ihre Anwendung bei der
Bildinterpretation oder -analyse jenseits kunstgeschichtlicher Diskurse
auch innerhalb einer sozialwissenschaftlichen Methodologie begründen,
sofern eine solche an impliziten Verständigungsstandards ansetzt . Diese
Überlegungen exemplifizieren wir am Ende an einem Werbebild – woraus
sich deren praktischer Nutzen erschließt.
Schüsselwörter: qualitative Methoden,
Bildinterpretation, Ikonik, dokumentarische Methode, Wissenssoziologie,
Epistemologie, psychologische Grundlagenforschung
Labels:
about art,
graphics,
illustration,
image,
research,
research methods,
visualisation
Thursday, December 19, 2013
Gestalten und Erkennen
Beitrag auf der Webseite von Gila Kolb zu "Zielorientiert Zeichnen". Das Paradigma des Kompetenzbegriffs im Kunstunterricht
Online Publikation: "Die Übung des beidhändigen Zeichnens in der Kunstpädagogik"
Publikation: Wie viel Kunst braucht die Kunstpädagogik?
Publikation: Wie viel Kunst braucht die Kunstpädagogik?
Wednesday, December 18, 2013
Sunday, May 19, 2013
Forschung - kunst/mobil
An interesting project that is currently in progress in Basel. I'm positively curious about the further developement and excited to see more:
Sunday, May 12, 2013
Wednesday, January 2, 2013
Tuesday, November 13, 2012
sichtbarkeit-sichtbarmachung
Siehe http://www.sichtbarkeit-sichtbarmachung.de/
Graduiertenkolleg »Sichtbarkeit und Sichtbarmachung | Hybride Formen des Bildwissens«
Was wir machen:
Das Graduiertenkolleg „Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens“ an der Universität Potsdam beschäftigt sich mit Visualisierungsformen in Wissenschaft und Kunst. Zusammen mit der Fachhochschule Potsdam und der Freien Universität Berlin erforscht es Visualisierungspraktiken im Hinblick auf die Frage der Konstituierung von Wissen und reflexiver Strukturen. In der Verbindung von Informatik, Kognitionswissenschaften und Naturwissenschaften mit Verfahren der Geisteswissenschaften und der Analyse künstlerischer Praxis wird der sich über die letzten Jahrzehnte verändernden Bedeutung visueller Phänomene nachgespürt. ...
vom 15.-17. November 2012 findet die Internationale Konferenz "Sichtbarmachen. Praktiken visuellen Denkens" des Graduiertenkollegs "Sichtbarkeit und Sichtbarmachung" statt, zu der wir Sie und alle Interessierten herzlich einladen möchten.
Die Verbindung der Kompetenz von Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften und künstlerischer Praxis dient der Untersuchung der sich derzeit verändernden Bedeutung visueller Phänomene ebenso wie der Relektüre ihrer Wissenstraditionen unter dem Blickwinkel des Visuellen. Weniger interessiert dabei die Fortsetzung der Rede von der Bilderflut, die auf das Versprechen der scheinbar unbeschränkten Verrechnung, Verbreitung, Manipulation, Intelligibilität und Archivierung visueller Daten reagiert. Vielmehr geht es dem Kolleg um eine in dieser Entwicklung angelegte Entgrenzung des Verständnisses von Sichtbarkeit und Sichtbarmachung als Dimensionen aisthetischer Präsenz, welches die Frage nach der epistemischen und/ oder reflexiven Leistung des Bildlichen jenseits von Schein, Trug, Illustration, Ähnlichkeit oder Repräsentation neu aufwirft. Die in diesem Rahmen stattfindende Konferenz „Sichtbarmachen. Praktiken visuellen Denkens“ vertieft die Fragestellung des Kollegs in Hinblick auf die Praxisdimension des zumeist von der Theorie her konzipierten menschlichen Denkens. Die Frage danach, wie sich unser Denken aus visuell-sinnlichem Tun generiert, hat zur Konzeption von vier themenbezogenen Panels geführt, die dieses Tun mit je einem – spannungsgeladenen – Begriffspaar zu fassen versuchen:
- Anordnen – Darstellen,
- Kontrastieren – Differenzieren
- Aufweisen – Beweisen
- Zeigen – Zeugen
Graduiertenkolleg »Sichtbarkeit und Sichtbarmachung | Hybride Formen des Bildwissens«
Was wir machen:
Das Graduiertenkolleg „Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens“ an der Universität Potsdam beschäftigt sich mit Visualisierungsformen in Wissenschaft und Kunst. Zusammen mit der Fachhochschule Potsdam und der Freien Universität Berlin erforscht es Visualisierungspraktiken im Hinblick auf die Frage der Konstituierung von Wissen und reflexiver Strukturen. In der Verbindung von Informatik, Kognitionswissenschaften und Naturwissenschaften mit Verfahren der Geisteswissenschaften und der Analyse künstlerischer Praxis wird der sich über die letzten Jahrzehnte verändernden Bedeutung visueller Phänomene nachgespürt. ...
vom 15.-17. November 2012 findet die Internationale Konferenz "Sichtbarmachen. Praktiken visuellen Denkens" des Graduiertenkollegs "Sichtbarkeit und Sichtbarmachung" statt, zu der wir Sie und alle Interessierten herzlich einladen möchten.
Die Verbindung der Kompetenz von Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften und künstlerischer Praxis dient der Untersuchung der sich derzeit verändernden Bedeutung visueller Phänomene ebenso wie der Relektüre ihrer Wissenstraditionen unter dem Blickwinkel des Visuellen. Weniger interessiert dabei die Fortsetzung der Rede von der Bilderflut, die auf das Versprechen der scheinbar unbeschränkten Verrechnung, Verbreitung, Manipulation, Intelligibilität und Archivierung visueller Daten reagiert. Vielmehr geht es dem Kolleg um eine in dieser Entwicklung angelegte Entgrenzung des Verständnisses von Sichtbarkeit und Sichtbarmachung als Dimensionen aisthetischer Präsenz, welches die Frage nach der epistemischen und/ oder reflexiven Leistung des Bildlichen jenseits von Schein, Trug, Illustration, Ähnlichkeit oder Repräsentation neu aufwirft. Die in diesem Rahmen stattfindende Konferenz „Sichtbarmachen. Praktiken visuellen Denkens“ vertieft die Fragestellung des Kollegs in Hinblick auf die Praxisdimension des zumeist von der Theorie her konzipierten menschlichen Denkens. Die Frage danach, wie sich unser Denken aus visuell-sinnlichem Tun generiert, hat zur Konzeption von vier themenbezogenen Panels geführt, die dieses Tun mit je einem – spannungsgeladenen – Begriffspaar zu fassen versuchen:
- Anordnen – Darstellen,
- Kontrastieren – Differenzieren
- Aufweisen – Beweisen
- Zeigen – Zeugen
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